Burnout und Burnout-Vorbeugung

Unter Burnout versteht man einen Zustand körperlicher, seelischer und geistiger Erschöpfung. Wenn eine lang andauernde Belastung zur Überforderung wird und auch nicht zu vermeiden ist, kann es zum Burnout-Syndrom kommen. Nicht immer muss der Beruf schuld daran sein. Private oder persönliche Belastungen, wie etwa die Pflege eines schwerkranken Angehörigen oder eine kraftraubende Partnerschaft, führen nicht selten zu einem Zustand des „Ausgebranntseins“. Burnout kann jeden treffen und hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun. Oft sind es sehr leistungsbereite und motivierte Menschen, die ausbrennen.

Betroffene leiden häufig unter Lustlosigkeit, Gereiztheit, unter dem Gefühl des Versagens und der Sinnlosigkeit sowie permanenter Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Erschöpfung. Ferner können körperliche Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Magenschmerzen, häufige Infekte, Tinnitus und Schwindel auftreten. Die Folge ist meist der soziale Rückzug der Betroffenen. Doch soweit muss es nicht kommen. Um die völlige Erschöpfung zu verhindern, ist es allerdings notwendig, rechtzeitig auf Warnsignale zu achten und für angemessene Erholung zu sorgen.